Konzeption

Natur ist Material, Raum und Thema meiner Kunst: NaturArte.

Im Zentrum steht die künstlerische Auseinandersetzung mit ästhetischen Phänomenen in der Natur. Es ist eine Annäherung an die Natur, ihre Energien, Ausdrucksformen und an deren Gestaltwandel, an Fragen der Ökologie und wissenschaftliche Arbeitsweisen vom Standpunkt der Kunst aus.

Für mich dabei zentral: das Beziehungsgefüge, das Stoffwechselfeld Mensch -Natur. In meinen Werken lote ich die Schönheit und Vergänglichkeit der Natur, sowie die Verletzlichkeit der Mensch-Natur-Beziehung aus.

Ich setzte dabei auf die Kunst als Erkenntnisprozess. Die komplexen Lebenszusammenhänge sind wissenschaftlich nie vollkommen erfassbar, es bleibt immer ein Bereich des Ungeklärten, der Unschärfe. Kunst kann hier komplexe Bilder schaffen, die eine intuitive Erkenntnis ermöglichen und uns einen Blick auf die „Rückseite der Dinge“ gestatten.

Kunst bedeutet Genuss, Zweckfreiheit und Sinnlichkeit. Sie akzeptiert Unwissenheit und Geheimnis. Darin liegt ein Verzicht auf Herrschaft und ein Impuls für, eine Neubestimmung der Beziehung: Mensch-Natur.

So führt die künstlerische Auseinandersetzung mit der Natur zur Reflexion über gesellschaftliche Zusammenhänge des menschlichen Zugriffs auf Natur, den Verbrauch natürlicher Ressourcen und deren kulturelle und wirtschaftliche Aneignung.